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Pedro Rodríguez

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  • Barcode: 9781910505762
  • Date Of Publication: 13/09/2022
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Pedro Rodríguez, eine so zurückhaltende Persönlichkeit, aber hinter dem Lenkrad fabelhaft extravagant, war der reinste Rennfahrer. Dafür hat er gelebt, von Radsportveranstaltungen und Reiten als kleiner Junge über Motorradwettbewerbe ab dem zwölften Lebensjahr bis hin zu ersten Wettkämpfen auf vier Rädern mit 14 Jahren, als er einen von seinem Vater gekauften Porsche 356A fuhr.

Pedro war erst 18 Jahre alt, als er zum ersten Mal nach Europa reiste, um an den 24 Stunden von Le Mans 1958 teilzunehmen. Dies markierte die Ankunft eines bemerkenswerten Renntalents, insbesondere im Sportwagenbereich. Berühmt vor allem für seine Heldentaten in den legendären Gulf Porsche 917s, darunter zwei Siege bei den 24 Stunden von Daytona, befand er sich auf dem Höhepunkt seiner Kräfte, als er tragisch ums Leben kam. 
  • Schon in jungen Jahren Rennen in Mexiko mit seinem jüngeren Bruder Ricardo, bevor beide ihre Heimat verließen, um den großen Erfolg zu suchen.
  • Mit nur 18 Jahren reiste er 1958 zum ersten Mal nach Europa, um in Le Mans Rennen zu fahren, und kehrte danach jedes Jahr zu dem berühmten 24-Stunden-Langstreckenrennen zurück, das er 1968 mit einem Ford GT40 gewann.
  • Ferraris spielten in den frühen Jahren eine prominente Rolle, obwohl es der unglückliche Ricardo war, nicht Pedro, der Enzos Angebot an beide für einen Formel-1-Sitz in den Jahren 1961–62 annahm.
  • Pedros Formel-1-Karriere kam erst 1966 richtig in Gang, als er bei Lotus für Jim Clark einsprang, gefolgt von einem ersten Grand-Prix-Sieg mit Cooper im folgenden Jahr.
  • Danach fuhr er in der Formel 1 hauptsächlich für BRM, wobei sein Sieg beim Großen Preis von Belgien 1970 seine größte Stunde war.
  • Nach einer langen und erfolgreichen Zusammenarbeit als Fahrer von Sportrennwagen für Luigi Chinettis North American Racing Team erhielt er 1970 einen begehrten Gulf Porsche 917-Sitz und beeindruckte sofort, besonders die britischen Fans mit einer faszinierenden Fahrt zum Sieg bei den BOAC 1000 in Brands Hatch bei strömendem Regen.
  • Zum Zeitpunkt seines Todes auf dem Nürnberger Norisring am 11. Juli 1971 hatten ihn acht Weltmeisterschaftssiege in den großen blau-orangenen Porsches als einen der wahren Großen etabliert.
Nun, in diesem lang erwarteten Porträt eines alten Freundes und Kollegen, erhält der reinste Rennfahrer endlich die verdiente Würdigung.
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